MRT bei radios Düsseldorf

Was ist eine Magnetresonanztomographie / MRT?

Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist ein bildgebendes Verfahren, mit dem wir die  Struktur Ihrer Gewebe, Organe, Muskeln und Gelenke digital darstellen können. 

Bei dieser Methode handelt es sich um ein schonendes und praktisch risikoloses Untersuchungsverfahren. Bei einem MRT wird komplett auf Strahlung verzichtet

Durch die besonders kontrastreiche Darstellung der Gewebe ist es möglich, Veränderungen im menschlichen Körper sehr gut, schnell und vor allem deutlich zu erkennen. Dadurch unterstützen wir eine effektive und schnelle Weiterbehandlung bei Ihrem Hausarzt.

 

Wie läuft die MRT-Untersuchung bei radios ab?

Ein MRT dauert je nach Körperregion meist nicht mehr als eine halbe Stunde. Für Ihren größtmöglichen Komfort liegen Sie während der Untersuchung auf einer bequemen Liege und tragen einen Hörschutz. 

Unsere vier hochmodernen MRT Geräte der neuesten Generation von Siemens ermöglichen eine extrem kurze Aufnahmedauer, hochaufgelöste Bilder sowie eine verringerte Lautstärke.

Zudem sind alle Geräte leicht zugänglich, auch für Patientinnen und Patienten mit körperlichen Einschränkungen. Die Kernspintomographen verfügen über große Röhren, die auch bei Platzangst kein Engegefühl aufkommen lassen.

So können wir exakte und sichere Diagnosen liefern und gleichzeitig schnellere MRT-Termine anbieten.

 

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Was kann mit einer MRT untersucht werden?

Die Magnetresonanztomographie eignet sich vor allem dazu, Weichteilgewebe bzw. innere Organe, wie zum Beispiel Nervengewebe, aber auch Knochenmark, Gelenke und Blutgefäße sehr gut darzustellen:

  • Erkrankungen des zentralen Nervensystems

  • Erkrankungen des Gehirns

  • Bandscheibenvorfälle

  • Erkrankungen von Muskeln, Bändern, Knochen und Gelenken

  • Arteriosklerose der Gefäße

  • Herzerkrankungen

  • Krankhafte Organveränderungen der Nieren und Leber

  • Tumoren

 

Warum ist bei manchen MRT-Untersuchungen Kontrastmittel nötig?

Abhängig von der Fragestellung Ihres Arztes kann die Anwendung eines Kontrastmittels bei einer MRT-Untersuchung sinnvoll sein. So können krankhafte Prozesse im Körper noch besser und detailreicher dargestellt werden. Das Kontrastmittel spritzen wir Ihnen über eine Armvene. Allergische Reaktionen sind sehr selten, können jedoch wie bei jedem Medikament grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Der behandelnde Arzt wird Sie nach Allergien bei früheren Untersuchungen befragen.

Im Unterschied zu Röntgenuntersuchungen wird bei einer MRT-Untersuchung kein jodhaltiges Kontrastmittel verwendet.

Sollten Sie vor der Anmeldung noch Fragen zu dieser Untersuchung haben, rufen Sie uns an unter 0211 / 4477 3000.

 

Tipps für einen entspannten Praxisbesuch

  • Planen Sie ausreichend Zeit für den gesamten Praxisbesuch ein.
  • Die MRT ist ein erprobtes Untersuchungsverfahren.
  • Unsere Radiologen beantworten Ihnen alle Fragen, wenn etwas unklar ist.
  • Lassen Sie unser Praxisteam wissen, wenn Sie aufgeregt sind. Unsere Mitarbeiter können sich so besser auf Sie einstellen.

Corona-Schutzmaßnahmen ab 1. Okober

Für Patientinnen und Patienten gilt in allen Räumlichkeiten der Praxis eine Pflicht zum Tragen einer FFP2 Maske.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

JETZT MRT-TERMIN VEREINBAREN!

Medizinisches Versorgungszentrum Radios GmbH

im Medical Center Düsseldorf

Luise-Rainer-Str. 6-10

40235 Düsseldorf 

SPRECHSTUNDEN

Montag - Freitag: 7.00 Uhr bis 21.00 Uhr
Donnerstag: 6.00 Uhr bis 21.00 Uhr
Samstag: nach Vereinbarung
  • Dr. med. Elisabeth Pisar

    FA für diagn. Radiologie und Nuklearmedizin

  • Dr. med. Andreas Wüst

    FA für Diagnostische Radiologie

  • Dr. med.Ioannis Anastasiou

    FA für Radiologie

  • Dr. med.Carola Wedig

    FA für Radiologie und Nuklearmedizin

  • Dr. med.Roland Peters

    FA für Radiologie

  • Dr. med.Moritz Metzger

    FA für Radiologie

  • Albayhas Hassoun

    FA für Radiologie/Neuroradiologie

  • Claus Laufenburg

    FA für Diagnostische Radiologie

  • Dr. med. Gotthard Grützner

    FA für diagnostische Radiologie

  • Dr. med. Christoph Scheulen

    FA für diagnostische Radiologie

Vorteile einer MRT-Untersuchung

Keine Strahlung
Nahezu risikolos
Schnelle und sichere Diagnose
Kurze Untersuchungsdauer
Größtmöglicher Komfort

Bitte beachten Sie

Informieren Sie unser Team darüber, wenn sich metallhaltige Teile in Ihrem Körper befinden (z.B. Stents, Gefäßclips, eine künstliche Herzklappe, Metallsplitter, etc.)
Teilen Sie uns mit, wenn Sie gegen Kontrastmittel allergisch sind
Informieren Sie uns darüber, wenn Sie unter Platzangst leiden
Geben Sie an, wenn Sie Tätowierungen haben

Expertenwissen: Wie funktioniert eine MRT-Untersuchung?

Die Kernspintomografie, kurz KST, auch NMR (nuclear magnetic resonance), MRI (magnetic resonance imaging) oder MRT (Magnetresonanztomografie) genannt, ist eines der modernsten bildgebenden Diagnoseverfahren in der Medizin.

Ursprünglich wurde das Verfahren in der Chemie zu Analysezwecken chemischer Substanzen eingesetzt. Die bildgebende medizinische Diagnostik beschäftigt sich im Wesentlichen mit den Wasserstoffatomkernen, die im menschlichen Körper mit großer Häufigkeit vorkommen. Die Wasserstoffatomkerne (Protonen) drehen sich ständig um eine Achse, was man auch als „Spin“ bezeichnet. In einem starken Magnetfeld richtet sich die diese Rotationsachse entlang des Magnetfeldes aus. Vereinfacht gesagt, wird der Körper „magnetisiert“.

Die Stärke des Magnetfeldes ist geräteabhängig unterschiedlich. Die in der Radiologie verwendeten Hochfeldmagneten haben eine Stärke von 1 bis 3 Tesla, was in etwa der Stärke eines Schrottplatzmagneten entspricht. Die Anforderungen an das Magnetfeld sind außerordentlich hoch, da für die Bildgebung ein sehr homogenes Magnetfeld erforderlich ist und das Magnetfeld in kleinen Stufen schnell veränderbar sein muss.

Unterschieden werden Permanetmagneten, Elektromagneten und supraleitende Magneten. Letztere haben den Vorteil eines sowohl hohen Magnetfeldes als auch einer hervorragenden Homogenität. Bei supraleitenden Magneten wird der Stromkreislauf des Magneten durch Helium auf ca. 4 Grad Kelvin knapp oberhalb des absoluten Nullpunktes heruntergekühlt.

Die eigentliche Messung erfolgt durch Radiowellen mit einer Frequenz im Kurzwellenbereich nahe den üblichen Rundfunkbändern. Vereinfacht erklärt, bewirken die Radiowellen, dass die im Magnetfeld ausgerichteten und kreisenden Protonen „angetippt“ werden wie ein kreisender Kreisel. Nach kurzer Zeit richten sich die Protonen wieder auf und senden dabei einen Radioimpuls zurück, der durch eine Antenne vom Gerät empfangen wird. Die Protonen in unterschiedlichen Geweben reagieren ebenso unterschiedlich auf die Radiowellen, sodass durch geeignete Wahl von Magnetfeldern und Radioimpulsen und eine anschließende komplizierte mathematische Verarbeitung (Fast Fourier Analysen) eine Ortskodierung und Gewebedifferenzierung gelingt, aus denen letztendlich das Bild berechnet wird.

Unsere MRT-Geräte

MRT-Mythen: radios klärt auf

Mythos 1: „Die Strahlung bei der MRT-Untersuchung ist schädlich."

Falsch. Weil das MRT auf Magnetismus beruht, ist der Körper – anders als beim Röntgen – keiner ionisierenden Strahlenbelastung ausgesetzt. Deshalb ist die Magnetresonanztomographie ein sehr schonendes und risikoarmes Untersuchungsverfahren.

 

Mythos 2: „Mit Tattoos drohen im MRT Verbrennungen."

So pauschal ist das falsch, allerdings sollte man bei Tattoos achtsam sein: Der Grund sind mögliche Metallpartikel in der Farbe. Bei neueren Tattoos, die in Deutschland oder zumindest Europa gestochen worden sind, werden solche Farben nicht mehr verwendet. Bei älteren oder anderswo gestochenen Tattoos klärt das Radiologie-Team das Risiko. Übrigens: Aus demselben Grund sollte man am besten ungeschminkt zum MRT kommen. Denn auch in Make-Up können Metallpartikel enthalten sein.

 

Mythos 3: „In der Röhre ist man ganz allein."
Falsch, denn alleine lassen wir Sie selbstverständlich nicht: Wir haben jederzeit Sichtkontakt zu unseren Patienten im MRT und können Sie dort auch hören, sind also immer ansprechbar und in unmittelbarer Nähe. Im MRT hat man also immer eine achtsame Begleitung.

 

Mythos 4: „Beim MRT muss man ewig stillhalten."
Falsch, denn viele MTR-Untersuchungen dauern nur sehr kurze Zeit. Außerdem arbeiten unsere hochmodernen MRT-Geräte viel schneller und genauer als es früher der Fall war.

 

Mythos 5: „Röhre ist gleich Röhre."
Falsch! Es ist ganz wichtig, zwischen MRT und CT zu unterscheiden. Die Magnetresonanztomographie (MRT) bietet in vielen Fällen große Vorteile gegenüber einer Computertomographie (CT), etwa keine ionisierende Strahlung. Lassen Sie sich vor einer Untersuchung in jeden Fall von Experten aus unserem Team beraten!

 

Was sind Alternativen zur MRT?

Nichtoperative diagnostische Alternativen zur Magnet­resonanz­tomographie können

  • die Ultraschalluntersuchung (Sonographie),
  • die Computertomographie (spezielle Rönt­gen­unter­suchung, mit der über­la­ge­rungs­freie Querschnittsbilder von Körperregionen erstellt werden können) oder
  • die Szintigraphie (Messung der Strahlenverteilung einer zuvor verabreichten radioaktiven Substanz) sein.