Lungen-Szintigraphie

 

Mit der Lungenszintigraphie können wir sowohl Ihre Lungendurchblutung, als auch Ihre Lungenbelüftung untersuchen. Diese Methode gilt derzeit als empfindlichstes diagnostisches Verfahren zum Nachweis einer Lungenembolie.

Bei der Untersuchung werden zwei Aufnahmen von Ihrer Lunge angefertigt: In einem ersten Schritt erfolgt die bildliche Erfassung der Lungenbelüftung. Dabei wird die Verteilung der eingeatmeten Luft in den beiden Lungenflügeln beobachtet. Hierzu atmen Sie über ein Schlauchsystem vier bis fünf Atemzüge eines speziellen Gases ein, welches in geringer Konzentration radioaktive Partikel enthält. Dieses Gas hat keinerlei Nebenwirkungen und beeinträchtigt Ihr Wohlbefinden in keiner Weise. 

Im Anschluss daran nimmt die Gammakamera ein dreidimensionales, hochauflösendes Bild der Lungenbelüftung auf. Die dreidimensionale Aufnahmetechnik steigert dabei die Genauigkeit des Verfahrens noch einmal deutlich und ermöglich uns eine noch genauere Diagnose

In einem zweiten Schritt werden Ihnen radioaktiv markierte Eiweißpartikel intravenös verabreicht. Die Gammakamera kreist dann ein zweites Mal um Ihren Brustkorb und ortet dabei die Lage dieser Eiweißpartikel innerhalb ihrer Lungengefäße. Auf diese Weise ist es uns möglich, ein hochauflösendes, dreidimensionales Bild der Lungendurchblutung aufzunehmen. Die Untersuchungsdauer liegt bei etwa 45 Minuten.

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MEDICAL CENTER DÜSSELDORF
Luise-Rainer-Str. 6-10
(vormals Hans-Günther-Sohl-Straße 6-10)
40235 Düsseldorf

SPRECHSTUNDEN

Montag - Freitag 07:30 - 18:00 Uhr
Samstag nach Vereinbarung
Donnerstag MRT-Termine 06:00 - 21:00 Uhr

Vorteile

Schnelle und exakte Diagnosestellung
Kurze Untersuchungsdauer trotz zwei Untersuchungsschritten
Kein Einsatz von Kontrastmitteln
Keine allergischen Reaktionen auf die verabreichten Präparate möglich
Hochauflösendes, dreidimensionales Bild der Lungendurchblutung und -belüftung
Hohe Genauigkeit
Schnelles Erkennen einer Lungenembolie

Bitte beachten Sie

Sie müssen nicht nüchtern zur Untersuchung kommen
Vor der Untersuchung dürfen Sie wie gewohnt Ihre Medikamente einnehmen

Unsere Geräte 

Experteninformationen zum Thema Lungenszintigraphie

Die Lungenembolie ist eine leider häufige und oftmals gefährliche Erkrankung. Bei diesem Krankheitsbild werden Blutgerinnsel in das Blutgefäßsystem der Lunge eingespült, wodurch es zu einer Verstopfung der Lungenarterien kommt.

Bei der Lungenszintigraphie handelt es sich um das gegenwärtig empfindlichste diagnostische Verfahren zum Nachweis einer Lungenembolie.

Entsprechend verliert die betroffene Lunge einen Teil ihrer Funktion, was bei einem schweren Verlauf der Erkrankung zu einem lebensbedrohlichen Sauerstoffmangel im Körper führen kann. Da die Lungenembolie gerade im Anfangsstadium keine eindeutigen Beschwerden hervorruft, ist sie häufig schwierig zu diagnostizieren.

Bei der Lungenszintigraphie werden zwei Aufnahmen von der Lunge gemacht: In einem ersten Schritt erfolgt die bildliche Erfassung der Lungenbelüftung, also der Verteilung der eingeatmeten Luft in den beiden Lungen. Hierzu muß der Patient über ein Schlauchsystem vier bis fünf Atemzüge eines speziellen Gases aus dem Technegasgenerator einatmen. Dieses Gas hat keinerlei Nebenwirkungen und beeinträchtigt das Wohlbefinden in keiner Weise. Im Anschluß daran kreist die Gammakamera um den Brustkorb und nimmt dabei ein dreidimensionales Bild der Lungenbelüftung auf. Mit Hilfe der dreidimensionalen Aufnahmetechnik wird im Vergleich zur herkömmlichen zweidimensionalen Lungenszintigraphie die Genauigkeit des Verfahrens noch einmal deutlich gesteigert.

 In einem zweiten Schritt werden spezielle Eiweißpartikel in eine Armvene injiziert, die über den Blutstrom in die Lungengefäße gelangen und sich dort entsprechend der Durchblutung in beiden Lungen verteilen. Die Gammakamera kreist dann ein zweites Mal um den Brustkorb und ortet dabei die Lage der Eiweißpartikel. Auf diese Weise ist es möglich, ein hochauflösendes, dreidimensionales Bild der Lungendurchblutung aufzunehmen. Wenn nun aber Lungengefäße durch Blutgerinnsel verschlossen sind, können die Eiweißpartikel nicht in die von der Durchblutung abgeschnittenen Lungenanteile vordringen. In der Aufnahme zeigt die entsprechende Region folglich eine Durchblutungsstörung in Form eines "Loches". Durch die gemeinsame Beurteilung der Belüftungs- und der Durchblutungsaufnahme lassen sich Lungenembolien von anderen Lungenerkrankungen unterscheiden.

Dauer der Untersuchung:  45 Minuten