Informationen zum neuen Coronavirus (SARS-CoV-2)

HINWEIS UNSERER ÄRZTE: BITTE NICHT AUF UNTERSUCHUNGEN UND BEHANDLUNGEN VERZICHTEN!
Ihre Gesundheit ist unser oberstes Ziel. Bitte verzichten Sie deshalb nicht aus Sorge vor einer Corona-Infektion auf wichtige Untersuchungen und Behandlungen. Durch umfassende Hygiene- und Abstandsmaßnahmen sorgen wir für Ihre Sicherheit bei radios.

Sollten Sie an Erkältungssymptomen wie Husten, Schnupfen oder Halskratzen leiden, melden Sie sich bitte unbedingt bei uns – telefonisch unter 0211 / 4477 3000 oder per E-Mail unter info@radios-praxis.de.

Aufgrund von allgemeinen Vorsichtsmaßnahmen bitten wir Sie dann, Ihren Termin zu verschieben. Gemeinsam finden wir einen neuen Termin für Sie.

Hotline bei Coronavirus-Vedacht

Sollten Sie Angst haben, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, wenden Sie sich bitte an die Hotline.

 

Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 und die davon verursachte Erkrankung COVID-19 breitet sich zunehmend auch in Deutschland aus. Dies führt bei vielen Menschen zur Verunsicherung. 

Auf dieser Seite haben wir für Sie die wichtigsten Hygienemaßnahmen zur Ansteckungsvermeidung, sowie Informationen zur Lage in Düsseldorf und alle wichtigen Links zusammengefasst.

 

 

 

 

Ihr Besuch bei Radios

Hygiene ist ein wichtiges Thema im Gesundheitswesen – natürlich auch bei radios. Unsere Patientinnen und Patienten sind deshalb bei uns jederzeit gut aufgehoben.

Denn Hygiene hat bei radios höchste Priorität – nicht nur in der Erkältungszeit. Die wichtigsten Hygieneregeln wie gründliches Händewaschen und eine Husten- und Nieshygiene gehören bei uns zum Standard. In der aktuellen Situation profitieren nun sowohl unsere Patientinnen und Patienten als auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von unseren hohen Hygiene-Standards.

Um unseren Patienten immer die bestmögliche Betreuung zu garantieren, nutzen wir alle Möglichkeiten uns auch in diesem Bereich immer weiter zu verbessern. So haben wir bereits vor einigen Wochen für unsere Gäste und Patientinnen und Patienten ein neues Gerät zur Händedesinfektion namens Sebastian im Empfangsbereich aufgestellt. 

 

 

Ihren Termin bei radios können Sie ganz normal wahrnehmen.


Wir möchten unsere Patientinnen und Patienten sowie Gäste aber bitten, die wichtigsten Hygieneregeln zu beachten:

 

  • Tragen Sie bitte eine Mund-Nasen-Bedeckung
  • Waschen Sie sich regelmäßig und gründlich die Hände
  • Vermeiden Sie es, mit ungewaschenen Händen Mund, Nase und Augen zu berühren
  • Nutzen Sie unser Handdesinfektionsgerät im Eingangsbereich
  • Verzichten Sie auf das Händeschütteln
  • Beachten Sie die Husten- und Nieshygiene
  • Halten Sie im Krankheitsfall Abstand und bleiben Sie zuhause

 

Sollten Sie an starken Erkältungssymptomen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber leiden, bitten wir Sie, sich bei uns zu melden und Ihren Termin zu verschieben. Gerne finden wir einen neuen Termin für Sie.

Diese Hinweise können Sie auch als Pdf downloaden:
Die wichtigsten Hygienehinweise für Ihren Besuch bei Radios

 

 

Was sind Coronaviren?

Coronaviren wurden erstmals Mitte der 1960er Jahre identifiziert. Sie können sowohl Menschen als auch verschiedene Tiere infizieren, darunter Vögel und Säugetiere. Coronaviren verursachen beim Menschen verschiedene Krankheiten.


Viele Eigenschaften des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 sind momentan noch nicht bekannt, zum Beispiel der Zeitraum der höchsten Ansteckungsfähigkeit (Infektiosität), die genaue Zeitdauer, bis nach Ansteckung bei einem Infizierten Symptome erkennbar sind (Inkubationszeit), wie schwer die Krankheit verläuft oder über welchen Zeitraum Erkrankte Viren ausscheiden bzw. noch infektiös sind. Der aktuelle Wissensstand bezieht sich auf erste Beobachtungen sowie auf Rückschlüsse zu Kenntnissen, die über ähnliche Coronaviren (SARS, MERS) vorliegen. Um Wissenslücken zu schließen, werden die neuartigen Viren in verschiedenen Laboren weltweit untersucht, Krankheitsfälle und das Umfeld werden genau beobachtet, analysiert und bewertet. Die dabei erhobenen und ausgewerteten Daten werden auf internationaler Ebene ausgetauscht um die zur Bekämpfung notwendigen Maßnahmen abstimmen und anpassen zu können.


Die Situation entwickelt sich sehr dynamisch. Das Robert Koch-Institut (RKI) beobachtet und analysiert die Lage sehr genau und leitet daraus Empfehlungen für Infektionsschutzmaßnahmen ab, die an die jeweilige Situation angepasst sind.
 

 

 

Wie kann ich mich vor einer Ansteckung schützen?

Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen Husten- und Nies-Etikette, gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten (ca. 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuen Coronavirus. Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten.

 

 

 

Was tun, wenn ich mich krank fühle?


Nicht alle, die Erkältungssymptome und Fieber haben, haben sich mit dem Coronavirus angesteckt. Bitte bedenken Sie, dass aktuell die Erkältungs- und Grippewelle ebenfalls auf dem Vormarsch ist und die Symptomatik sehr ähnlich sein kann. 


Die Stadt Düsseldorf appelliert an alle Bürger, die Angst haben sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, sich an die Hotline unter der Telefonnummer 0211-8996090 und nicht an Notaufnahmen oder Hausärzte zu wenden.


Eine Informationsseite mit allen wichtigen Ansprechpartnern, Telefonnummern sowie Hygieneregelungen hat die Stadt Düsseldorf unter dieser Adresse eingerichtet: https://corona.duesseldorf.de/

 

 

Schnelltests

Jeder Bürger hat Anspruch auf mindestens einen Antigen-Schnelltest pro Woche. Das Angebot der Antigen-Schnelltests gilt für alle Personen, die keine Symptome haben. 

Die Tests werden von geschultem Personal durchgeführt. Sie können sich beispielsweise in einem Testzentrum, in einer Arztpraxis oder einer Apotheke testen lassen. 

Die Landeshauptstadt Düsseldorf bietet kostenlose Schnelltests für Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger an. Weitere Informationen zu Testorten und der Terminvereinbarung finden Sie hier. 

Bei einem positiven Schnelltest-Ergebnis muss das Testergebnis umgehend durch einen PCR-Test überprüfen werden. Ihre Termin vereinbaren Sie direkt über das Corona-Informationstelefon der Landeshauptstadt Düsseldorf unter 0211 8996090 oder Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt.

PCR-Tests

Die Stadt Düsseldorf hat verschiedene Testeinrichtungen eingerichtet. In den städtischen Testeinrichtungen können sich grundsätzlich alle Personen testen lassen, die in Düsseldorf wohnen oder arbeiten und zugleich Krankheitssymptome wie zum Beispiel trockenen Husten, Halsschmerzen, Atemnot oder Fieber, Gliederschmerzen oder Halsschmerzen zeigen.

Wer sich  testen lassen möchte, muss zuerst die Hotline unter Telefon 0211 - 889 6090 anrufen. 

Das Fachpersonal an der Hotline wird dann anhand eines Fragebogens die Gefahr einer Infektion abklären und Sie sofort informieren, wenn eine Testung als notwendig erscheint. Man wird Ihnen dann einen Termin und die Adresse der Testeinrichtung nennen.

 

Weitere Informationen zu den Testeinrichtungen, zum Test-Drive-In und zu Quarantäneregeln finden Sie auf der Website der Stadt Düsseldorf zu Corona.

 

 

 

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus SARS-CoV-2

Herausgeberin:

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Köln
Alle Rechte vorbehalten.

 

  • Welche Länder/Regionen sind von Erkrankungen mit dem neuartigen Coronavirus betroffen?

    Aktuelle Fallzahlen, betroffene Länder und Informationen zu Risikogebieten finden Sie auf den Seiten des Robert Koch-Instituts unter www.rki.de/covid-19-risikogebiete und www.rki.de/covid-19-fallzahlen.

  • Welche Krankheitszeichen werden durch das neuartige Coronavirus ausgelöst?

    Wie andere Erreger von Atemwegserkrankungen kann eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus zu Krankheitszeichen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber führen. Einige Betroffene leiden auch an Durchfall.

    Die Krankheitsverläufe variieren stark, von symptomlosen Verläufen bis hin zu schweren Pneumonien mit Lungenversagen und Tod.

  • Wie wird das neuartige Coronavirus übertragen?

    Das neuartige Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Dies kann direkt von Mensch zu Mensch über die Schleimhäute der Atemwege geschehen oder auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie die Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden. Es wurden auch Fälle bekannt, in denen sich Personen bei Betroffenen angesteckt haben, die nur leichte oder unspezifische Krankheitszeichen gezeigt hatten. Die neuartigen Coronaviren wurden auch in Stuhlproben einiger Betroffener gefunden. Ob das neuartige Coronavirus auch über den Stuhl verbreitet werden kann, ist noch nicht abschließend geklärt. 

  • Wie lange dauert es, bis die Erkrankung nach Ansteckung ausbricht?

    Derzeit wird davon ausgegangen, dass es nach einer Ansteckung bis zu 14 Tage dauern kann, bis Krankheitszeichen auftreten. Laut WHO beträgt diese sogenannte Inkubationszeit im Durchschnitt 5 bis 6 Tage.

  • Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen?

    Wie bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen schützen das Einhalten der Husten- und Nies-Etikette, eine gute Händehygiene, sowie Abstand zu Erkrankten (etwa 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus. Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten.

  • Wer ist besonders gefährdet?

    Obwohl schwere Verläufe auch bei Personen ohne Vorerkrankung auftreten können, haben die folgenden Personengruppen ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe:

    • ältere Personen (mit stetig steigendem Risiko für schweren Verlauf ab etwa 50 bis 60 Jahren)
    • Raucher

    Personen mit bestimmten Vorerkrankungen:

    • des Herzens (z. B. koronare Herzerkrankung), 
    • der Lunge (z. B. Asthma, chronische Bronchitis), 
    • Patienten mit chronischen Lebererkrankungen)
    • Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
    • Patienten mit einer Krebserkrankung.
    • Patienten mit geschwächtem Immunsystem (z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr schwächen, wie z.B. Cortison).

    Weitere Informationen und Hilfestellungen für Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf finden Sie unter www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html.

  • Sollte bei einer Atemwegserkrankung ärztlicher Rat eingeholt und nach einem Test gefragt werden, auch wenn die Krankheitszeichen nur leicht sind ( Husten, Schnupfen, Halsschmerzen etc.)?

     Ja, wenn:

    - man in den letzten zwei Wochen Kontakt hatte zu einem Erkrankten, bei dem im Labor eine COVID-19 Diagnose gestellt wurde,
    - man in einem Gebiet war, in dem es bereits zu vielen COVID-19 Erkrankungen gekommen ist
    - eine Vorerkrankung besteht oder die Atemwegserkrankung schlimmer wird (Atemnot, hohes Fieber etc.)
    - wenn man bei der Arbeit oder ehrenamtlichen Tätigkeit mit Menschen in Kontakt kommt, die ein hohes Risiko für schwere Erkrankungen haben (z.B. im Krankenhaus oder der Altenpflege)

    Schon bevor das Testergebnis vorliegt, sollte man sich selbst isolieren, d. h. zu Hause bleiben, alle engen Kontakte unter 2 Metern meiden, gute Händehygiene einhalten und bei Kontakt zu anderen (falls vorhanden) einen Mund-Nasenschutz tragen.

  • Welchen Zweck erfüllt eine Quarantäne?

    Eine weitere Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in Deutschland soll so weit wie möglich verlangsamt werden. Hierfür ist es notwendig, die Personen, die Kontakt zu Menschen hatten, bei denen das neuartige Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde, zu identifizieren und – je nach individuellem Infektionsrisiko – ihren Gesundheitszustand für die maximale Dauer der Zeit, die zwischen einer Ansteckung und dem Auftreten von Krankheitszeichen (14 Tage) liegt, zu beobachten, wenn geboten, auch in häuslicher Quarantäne.

    Das Robert Koch-Institut gibt Empfehlungen zum Management von Kontaktpersonen, die durch das zuständige Gesundheitsamt unter Berücksichtigung der angestrebten Schutzziele an die Situation vor Ort angepasst werden können.

    Das Gesundheitsamt legt im Einzelfall das konkrete Vorgehen für Kontaktpersonen fest. Zu den Empfehlungen des Gesundheitsamtes kann gehören, zu Hause zu bleiben, Abstand zu anderen Personen zu halten sowie auf eine gute Belüftung der Wohn- und Schlafräume zu achten und Haushaltsgegenstände wie beispielsweise Geschirr und Wäsche nicht mit anderen zu teilen, ohne diese Gegenstände zuvor wie üblich zu waschen. Wenn die Möglichkeit besteht, sollte ein eigenes Badezimmer genutzt werden. Hygieneartikel sollten nicht geteilt werden und die Wäsche sollte regelmäßig und gründlich wie üblich gewaschen werden. Das Einhalten der Husten- und Niesregeln, die Benutzung von Einwegtaschentüchern beim Naseputzen und regelmäßige Händehygiene sind wichtig, damit die Viren im Falle einer tatsächlichen Ansteckung nicht unnötig in der Umgebung verteilt werden.

    Angehörige können die Kontaktperson im Alltag zum Bespiel durch Einkäufe unterstützen. Enger Körperkontakt sollte vermieden werden. Auch können sie helfen, indem sie für gute Belüftung der Wohn- und Schlafräume sorgen und auf regelmäßige Händehygiene achten. Oberflächen, mit denen die betroffene Person in Berührung kommt, wie beispielsweise Tische oder Türklinken, sollten regelmäßig mit Haushaltsreiniger gereinigt werden.

  • Wo finde ich weitere Informationen?

    Weitere (Fach-)Informationen zum neuartigen Coronavirus sind auf den Internetseiten des Robert Koch-Instituts zu finden.

    Aktuelle Einschätzung zur Sicherheit von Reisenden in betroffene Regionen gibt das Auswärtige Amt.

    Darüber hinaus finden Sie aktuelle Einschätzungen der Lage auf den Seiten der Weltgesundheitsorganisation. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG), einige Bundesländer und Krankenkassen haben Hotlines für Bürger geschaltet.