Abbildung des Stoffwechsels mit Hilfe der Gammakamera

Bei nuklearmedizinischen Aufnahmen werden nicht die Struktur und der Aufbau des Körpers bildlich erfaßt, sondern dessen Stoffwechsel. Wir sind dadurch in der Lage die Funktion von Organen zu beobachten und zu vermessen. Weitere Hintergrundinformationen zu diesem Thema finden sie unter dem Menu-Punkt Nuklearmedizin.

Die Erfassung der Aufnahmen erfolgt dabei nicht mit Röntgengeräten sondern sogenannten Gammakameras.

Mit Hilfe einer Gammakamera ist es möglich, radioaktive Strahlung zu orten. Kernstück des Gerätes ist ein spezieller Kristall, der Gamma-Strahlung in sichtbares Licht umwandelt.

Wichtig ist: Die Gammakamera selbst strahlt nicht. Begleitpersonen können somit - falls erforderlich - auch während der Untersuchung bei Ihnen bleiben. Die Meßdauer selbst hat keinerlei Einfluß auf die Strahlenexposition, die Sie im Rahmen der Untersuchung erfahren.